JUNGE MENSCHEN AUFNEHMEN 

ALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN

  • Einem jungen Menschen einen Einsatz und Aufgaben anzubieten, die im Zusammenhang mit dem Bereich Umwelt und/oder nachhaltige Entwicklung stehen

  • Eine persönliche Betreuung des Freiwilligen zu gewährleisten

  • Eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen oder ihn aktiv bei seiner Suche zu unterstützen

  • Bereit zu sein, einen Freiwilligen aus dem Ausland aufzunehmen und zu betreuen, der die Sprache nicht beherrscht  

  • Im Rahmen des EFD akkreditiert zu sein (weitere Informationen erhalten Sie hier: https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/resources/documents/applicants/evs-charter_de)

  • Eine nationale Akkreditierung als Einsatzstelle zu besitzen

DAS PROGRAMM

Der Ökologische Freiwilligendienst ist ein Programm, das es jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ermöglicht, sich 6 bis 12 Monate in einer Einsatzstelle zu engagieren, die im Bereich Umwelt und/oder Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig ist. Die angeboten Einsätze und Aufgaben können dabei beispielsweise mit der Begleitung von Gruppen im Rahmen von Ausflügen in die Natur zusammenhängen, mit der Arbeit auf einem pädagogischen Bauernhof, der Förderung einer nachhaltigen Ernährung, dem Betrieb eines Naturparks, dem Ausbau des Vereinswesens, der Einführung einer Agenda 21, der Sensibilisierung der Bevölkerung in Sachen nachhaltige Entwicklung und dem Erhalt der heimischen Fauna und Flora.

 

Im Rahmen des Grenzüberschreitenden Ökologischen Freiwilligendienstes arbeiten wir mit dem Programm des Europäischen Freiwilligendienstes und den nationalen Freiwilligenprogrammen zusammen. Jedoch bevorzugen den Abschluss einer Vereinbarung über den EFD, da dieser allen Freiwilligen dieselben Bedingungen in Bezug auf den Freiwilligendienst ermöglicht.

Um Einsatzstelle zu werden, muss man daher als solche vom EFD-Programm oder vom nationalen Freiwilligenprogramm des Landes akkreditiert werden. Diese nationalen Freiwilligenprogramme sind:

 

  • In Belgien: der von der Plattform für den Bürgerdienst organisierte Bürgerdienst 

  • In Frankreich: die zuständige Stelle des Freiwilligendienstes in der Region Grand Est 

  • In Luxemburg: der vom Nationalen Jugendwerk organisierte Freiwillige Orientierungsdienst

  • In Deutschland: das vom FÖJ-KUR organisierte Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)

 

Die Kontaktdaten finden Sie hier. Sobald Sie akkreditiert sind, füllen Sie eine Einsatzbeschreibung aus, die wir den Jugendlichen anschließend insbesondere auf dieser Seite zur Verfügung stellen.

KONKRET

Der Einsatz

Der Einsatz und die Aufgaben, die dem Jugendlichen angeboten werden, müssen eine Unterstützung für die Tätigkeit der Einrichtung darstellen. Ein Freiwilliger ist kein Angestellter und darf nicht für den reibungslosen Betrieb der Einrichtung erforderlich sein. Der Einsatz muss im Zusammenhang mit der Umwelt und/oder der nachhaltigen Entwicklung stehen. 

Rechte und Pflichten

Die Aufnahme eines jungen Freiwilligen ist mit Rechten und Pflichten verbunden, die auf nationaler Ebene in der Vereinbarung über die Aufnahme des Freiwilligen oder auch in den geltenden Gesetzen festgelegt sind.

Finanzielle und materielle Beteiligung

Die genauen Bedingungen werden auf nationaler Ebene im nationalen Freiwilligenprogramm oder auf europäischer Ebene im Programm des Europäischen Freiwilligendienstes festgelegt. Allerdings ist es wichtig, dass Sie dem Freiwilligen die Ausstattung zur Verfügung stellen, die für die ordnungsgemäße Durchführung seines Einsatzes erforderlich ist.

Fremdsprache

Die Jugendlichen, die einen Ökologischen Freiwilligendienst leisten, kommen aus Frankreich, Deutschland, Belgien oder Luxemburg. Sie haben somit nicht zwangsläufig dieselbe Muttersprache wie Sie. Eines unserer Ziele ist es, jedem die Möglichkeit zu geben, sich zu engagieren, selbst wenn er zu Beginn des Einsatzes über keine entsprechenden Sprachkenntnisse verfügt. Ziel ist es jedoch, diese Sprache zu erlernen.

Das Auswahlverfahren

Sie wirken aktiv an der Auswahl Ihres/Ihrer zukünftigen Freiwilligen mit und werden in die verschiedenen Schritte des Verfahrens eingebunden. Auf diese Weise erhöhen wir die Chancen für einen reibungslosen Ablauf des Freiwilligendienstes, da alle Beteiligten sich bereits im Vorfeld kennen und die Teilnahme bestätigen.

Die Betreuung

Als Einsatzstelle verpflichten Sie sich, aus den Mitarbeitern der Einrichtung einen Betreuer zu ernennen, der sich um die Betreuung des Freiwilligen in der Einrichtung kümmert. Diese Betreuung umfasst die Vorstellung des Freiwilligen und seine Einbindung in das Team, die Vorstellung des Einsatzes und der Aufgaben, die regelmäßige Überwachung des Ablaufs und des Fortschritts dieser Aufgaben, die Unterstützung beim Kennenlernen der Region, die Hilfe beim Umgang mit Problemen etc. Diese Betreuung in der Einrichtung wird durch eine pädagogische Begleitung und administrative Unterstützung durch das Team des Ökologischen Freiwilligendienstes ergänzt.

Begegnungen

Im Rahmen des Ökologischen Freiwilligendienstes organisieren wir fachspezifische grenzüberschreitende Seminare für die Freiwilligen. Diese 3-tägigen Begegnungen werden das ganze Jahr über regelmäßig organisiert. Sie sind für die Freiwilligen verpflichtend und zählen als Arbeitszeit. Zudem organisieren wir einmal im Jahr einen Schulungstag für die Betreuungspersonen und Einsatzstellen. Die Teilnahme ist im ersten Jahr der Aufnahme eines Freiwilligen verpflichtend und wird danach dringend empfohlen. Diese Begegnungen finden der Reihe nach in jeder der Teilregionen statt. Sie bieten die Gelegenheit, Partner der Großregion zu treffen und sich zu den Erfahrungen bei der Aufnahme internationaler Freiwilligen auszutauschen. Wir konzentrieren uns auf die Besonderheiten des Ökologischen Freiwilligendienstes in der Großregion und sprechen gemeinsam über die Themen, die Ihnen am Herzen liegen und die Sie uns im Vorfeld vorgeschlagen haben.   

Der Mehrwert des Grenzüberschreitenden Ökologischen Freiwilligendienstes

Mit der Aufnahme eines oder einer Jugendlichen aus der Nachbarregion fungiert der Ökologische Freiwilligendienst als Tor zur Großregion. Er bietet außerdem die Gelegenheit, einem jungen Menschen die eigene Region, Arbeit und Verbundenheit mit der Großregion näher zu bringen.

Es eröffnen sich neue Blickwinkel, man erhält neue Ideen und die Unterstützung eines jungen, engagierten Menschen. Durch den oder die Freiwillige werden neue Kontakte geknüpft und durch die Entwicklung grenzüberschreitender Projekte sogar Kooperationen in der Großregion aufgebaut.

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